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Herzlich Willkommen auf
meiner Internetseite
Ich, Rodi B. aka Frank Rothe geb.
Hilton präsentiere Euch hier einen Auszug meiner künstlerischen
Ergüsse. Inspiriert von Therapeuten der Reha-Klinik für
Psychosomatische Erkrankungen Seehof Teltow bei Berlin, versuche
ich durch malen der Serie "Der Ort" auszudrücken, was ich sah,
als ich im Sommer 2006 von dieser Welt gehen sollte. Dieses
Motiv geht mir nicht aus dem Kopf und ich versuche immer und
immer wieder, den Ort so darzustellen, wie er mir erschien. Die
Serie China-Plats entstand Anfang 2009 und ist noch in Arbeit.
Zur Zeit besteht es als Oktett oder auch Doppelquartett genannt
und beschreibt Elemente wie Feuer, Wind und Erde. Mit der Musik
habe ich mich mit einigen Musikemulatoren versucht. Das Ergebnis
ist eher Bescheiden, ich möchte es Euch aber nicht vorenthalten.
Sie ist nun mal erschaffen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim
stöbern, schauen und hören.

Was ist
Enkaustik?
Die Enkaustik
ist eine künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene
Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden. Die
Technik hat eine deutlich längere Tradition als die der
Ölmalerei. Sie erlebte ihre Blütezeit in der Kunst der
griechisch-römischen Antike. In der Vorstellung der Künstler
wurden die eigenen materialisierten Gedanken mit Feuer
unvergänglich auf der Malfläche eingebrannt.
Auch das Wort
Enkaustik wird bereits seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden
verwendet und leitet sich von dem griechischen Wort enkauston,
"eingebrannt", ab, dieses wiederum von enkaio, "einbrennen".
Während heute elektrisch geheizte Malgeräte verwendet werden,
wurden in der griechischen Antike entweder kalte Farben mit
heißen Spachteln, den über glühenden Kohlenbecken erhitzten
„cauteria“, aufgetragen und anschließend durch Hitzeeinstrahlung
(durch glühendes Eisen) eingebrannt oder heißflüssig auf Stein,
Holz oder Elfenbein aufgebracht. Als Wachse wurden geschmolzenes
Bienenwachs mit oder ohne Zusatz von trocknendem Öl (Nussöl)
verwendet, die Farbpigmente wurden zumeist importiert aus
Ägypten und dem Sudan.
Die Enkaustik
war in ihrer Handhabung für die damaligen Künstler eine sehr
aufwendige Technik, jedoch ermöglichte gerade sie die Blüte der
antiken griechischen Malerei. In der Spätantike wurde sie jedoch
von anderen Maltechniken abgelöst und geriet etwa im 6.
Jahrhundert n. Chr. in Vergessenheit. Erhalten geblieben sind
die berühmten ägyptischen Mumienporträts, die noch heute eine
einmalige Leuchtkraft und Frische zeigen. Auch einige wenige
sehr alte Ikonen in Enkaustik-Technik sind erhalten geblieben,
beispielsweise im Katharinenkloster auf dem Sinai. Die meisten
enkaustisch gemalten Ikonen dagegen fielen dem Bilderstreit zum
Opfer. In späterer Zeit wurde für Ikonen Eitempera statt
Enkaustik verwendet. Hervorragende Zeugnisse der Enkaustik sind
die berühmten ägyptischen Mumienporträts im Britischen Museum in
London und dem Ägyptischen Museum in Kairo, Wandmalereien in
Pompeji und in der Neuen Pinakothek in München. Selbst an der
Trajanssäule in Rom wurden Spuren von Enkaustik entdeckt.
Erst das wieder aufgeflammte Interesse der frühen Neuzeit an
antiker Kunst und Kulturen weckte die Aufmerksamkeit der
Künstler und Forscher für diese lang vergessene Maltechnik. Da
die Ölbilder der alten Meister unweigerlich durch Abdunkeln und
Schwundrisse verloren zu gehen drohen, war man geradezu
fasziniert von der Langlebigkeit der Enkaustik-Gemälde.
Zahlreiche Forscher versuchten aus den wenigen erhalten
literarischen Quellen, das Geheimnis der Wachstechnik zu lüften.
Heftige Meinungsverschiedenheiten entstanden, dabei rankten sich
die Diskussionen um das legendäre Punische Wachs, welches jedoch
nicht zwingend das Bindemittel der antiken Enkaustik gewesen
sein muss. Letztendlich wird die Enkaustik-Kunst nie mehr
richtig erforscht werden können, zu sehr ist sie im Dunkeln der
Vergangenheit verschwunden. Geheimnisvoll klingt die alte
Rezeptur, nach denen sie das sagenumwobene Wachs im Meerwasser
kochten und anschließend der Einwirkung von Sonne und Mond
aussetzten. Durch das Auskochen des Bienenwachses in Salzwasser
wird das Wachs von nahezu allen im natürlichen Bienenwachs
enthaltenen Verunreinigungen befreit, wodurch es zum Einen
härter, aber auch spröder wird. Dieser Entzug nicht wachsner
Bestandteile bewirkt zum Anderen ein Bleichen des Wachses.
Quelle:
Wikipedia
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